Collaborative Consumption – Was hinter der Sharing Economy steckt

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Collaborative Consumption oder auf Deutsch Konsum im Verbund. Gemäss der Liste “Hottest Buzzwords of 2013” wird Collaborative Consumption eines der Buzzwords im noch jungen 2013. Doch für was steht dieser Begriff genau? Er beschreibt ein ökonomisches Modell, bei welchem Leute untereinander Dinge tauschen, teilen oder mieten. Diese alten Verhaltensweisen vom Markt werden durch neue Technologien und insbesondere durch die „peer to peer“ Technologie neu erfunden und durch das Internet enorm erleichtert. Die neuen Collaborate Consumption Modelle haben alle gemeinsam, dass sie alte und etablierte Businessmodelle oft sehr stark unter Druck setzen. Begünstigt werden die neuen Modelle sicherlich auch, weil wir uns auf dem Weg in eine Zeit befinden, in der westlichen Ländern wirtschaftlich eher schwierige Zeiten bevorstehen.

"Sharing"

(Bild: Torban B.)

 

Schauen wir uns einmal ein paar Plattformen genauer an:

Airbnb ist eine Plattform, auf welcher private Zimmer oder Wohnungen zur Miete angeboten werden. Airbnb wird in der Schweiz bereits rege genutzt. So findet man in Bern einige schöne und günstige Angebote. Einer der grössten Vorteile bei Airbnb ist, dass man vor Ort oft direkten Kontakt mit Menschen hat, welche die Stadt bestens kennen. So kriegt man Tipps und im besten Fall wird man am ersten Abend auf einen Drink (oder ein paar mehr) eingeladen, wie mir das in Melbourne bei Loren passiert ist.

Ein anderes Modell verfolgt die Webseite www.OurGoods.org, auf welcher ein Tauschhandel-Netzwerk für Kreative betrieben wird. Dort stellt man sein Projekt ein, für welches Hilfe benötigt wird und bietet im Gegengeschäft die eigenen kreativen Skills an. Diese Plattform hat sich im deutschsprachigen Raum noch kaum bemerkbar gemacht.

Etwas vom Naheliegendsten wird auf www.neighborgoods.net gemacht. Wenn ich eine Leiter oder eine Bohrmaschine brauche, schaue ich auf der Plattform nach, ob in der näheren Nachbarschaft diese ausgeliehen werden kann. Sind wir ehrlich, oft haben wir unzählige Dinge in der Garage oder im Keller welche 99 % der Zeit nur herumstehen. Warum also diese nicht ausleihen? Zurzeit gibt es in der Schweiz nur in der Region Zürich einige Angebote.

In der Schweiz bestens bekannt ist Mobility, welches auch auf diesem Collaborative Consumption Modell aufbaut. Autos werden in einer Genossenschaft eingekauft und können anschliessend bei Bedarf gemietet werden. Als Genossenschafter profitiert man von Vorzugspreisen. Hier war und ist das Revolutionäre, dass Automieten auf einmal günstig ist und die Schweiz mittlerweile ein extrem dichtes Netz an Standorten von Mobility-Autos hat. Auch hier werden mittlerweile die Möglichkeiten des Internet voll ausgenutzt. So habe ich bis jetzt nur über die App oder online ein Auto reserviert. Ja ich weiss, Mobility erfüllt nicht genau alles was es zu Collaborative Consumption braucht. So spielt die Reputation des einzelnen bei Mobility keine Rolle.

 

Weiter Beispiele sind:

www.taskrabbit.com

www.zipcar.com

www.stackoverflow.com

 

Kennst du ähnliche Plattformen, welche man im Auge behalten sollte und eventuell ein altes Geschäftsmodell angreifen werden?

 

Zum Thema Collaborative Consumption gibt es einen interessanten TED-Talk von Rachel Botsman.

 

Weiterführende Links:

 

Social Media an einem Live Event – Gurtenfestival

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Auf meine Initiative hin gibt es seit 2011 am Gurtenfestival ein Social Media Team. Zusammen mit @gluexfee und @souslik betreuen ich während des Gurtenfestival die Social Media Accounts des Gurtenfestivals.  Jrene und ich haben unsere Erfahrungen in einem Whitepaper zusammengefasst.

  • Blogpost von der Fachstelle Social Media Management der HWZ

 

Ein Logo für kusito.ch

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ego

kusito_logo_square

Schon länger spielte ich mit dem Gedanken, für kusito.ch ein Logo entwerfen zu lassen. An einem der legendären “Thirsty Fridays” von Apps with Love philosophierte ich mit Lopetz über ein kusito-Logo. Gewagt, einprägsam und auffallend sollte es sein. Betreffend Farbe war ich sehr offen. Generell vertraute ich bei der Gestaltung Lopetz voll und ganz.

Die Arbeit vom Büro Destruct bewundere ich seit jeher, besonders die Arbeiten von Lopetz haben es mir angetan. Sein unverkennbarer Stil, seine Liebe zur Typografie und natürlich auch “Small City – Big Design”. Keine Frage also, wem ich den Auftrag für mein Logo-Design gab.

So wartete ich gespannt auf seinen Vorschlag. Vom ersten Moment an war ich hell begeistert! Doch die in in meinen Augen doch sehr mutige Farbe, brachte anfangs auch Zweifel mit sich. Diese waren jedoch schnell beseitigt.

Die mutige Farbe, der japanische Einfluss und das Schnörkellose gefallen mir extrem gut. Was mir auch wichtig war, das Logo wirkt ebenfalls in schwarz-weiss und anderen Farbkombinationen sehr gut.

 

Mein letzter Blog-Neustart …

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ego

… oder auch nicht. Mein Blog ist eine unendliche Geschichte. Was mit ein wenig Herumexperimentieren im 2004 – oder war es 2006 ? – angefangen hat, soll endlich ein regelmässiges Bloggen werden.

So einiges hat sich in der Zwischenzeit verändert. Früher war ich ein Blogger der Gelebtes und Erlebtes verbloggt hat. Der nächste Versuch rund um Social Networks zu bloggen, scheiterte mit dem Besuch von russischen Hackern, welche meinen Blog lahmlegten. Die Blogposts aus dieser Zeit sind immer noch im Archiv einsehbar.

Neu will ich meinen Fokus auf Web-Themen legen, welche Privatpersonen aber vor allem auch kleinere Firmen und KMUs betreffen. Oft braucht es nur wenig, um effizienter im Internet zu sein oder um besser gefunden zu werden. Ich werde versuchen, anhand von aktuellen Beispielen zu zeigen was alles möglich ist.

Auch werde ich neue Themen aufnehmen, bspw. Dinge die mich immer wieder erstaunen. Oder ich werde spannende englische Beiträge in einer kurzen deutschen Zusammenfassung präsentieren. Ich lasse mir die Freiheit, zwischendurch auch über etwas ganz anderes zu schreiben. Diese Freiheit finde ich wichtig und soll das Ganze auch etwas auflockern.

Hast du einen Wunsch über welche Internet-Themen ich schreiben soll, ein Internet-Problem oder etwas was dich schon lange beschäftigt rund um Social Networks? Schreib mir doch einfach kurz um was es geht.

Social Media heisst nicht Soziale Medien!

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green / social media

Einige denken jetzt, genau so ist es! Andere, über das kann man diskutieren und nochmals andere werden gar nicht einig sein mit meiner Aussage. Ich werde dies auf meine unwissenschaftliche Art und Weise erklären.

Social Media setzt sich aus dem englischen social (in Deutsch: gesellig, gesellschaftlich, sozial) und media (in Deutsch: Medien) zusammen. Medien können wir stehen lassen, aber den Begriff Sozial müssen wir noch ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. Bei Social Media kommt der Begriff vom englischen „socializing“, welcher auf Leo mit „knüpfen von -Kontakten“ übersetzt wird oder neudeutsch mit „networking“. Seit Beginn hat mich die Übersetzung „Social Media“ zu „Soziale Medien“ gestört – es hat für mich kein Sinn ergeben. Ja was genau ist denn sozial an facebook, twitter und co?

Klar, all die verschiedenen Plattformen beinhalten Social Interaction, also Soziale Interaktion. Aber das Wort social hat mehrere Bedeutungen in der deutschen Übersetzung. Das Wort social findet man online in den verschiedenen Übersetzungsdiensten. Es wird auf Leo mit den folgenden drei Worten übersetzt: gesellig, gesellschaftlich, sozial. Aber im deutschen Sprachraum ist das Wort sozial in der Bedeutung ganz anders belegt. Vor allem negativ belegt! Sozial wird sehr schnell mit dem Sozialwesen in Verbindung gebracht, mit Sozialfall oder eben auch mit asozialem Verhalten. „Aha, Soziale Medien haben was mit all diesen Sozialfällen zu tun?“ Viele Menschen haben den Begriff Social Media / Soziale Medien nur beiläufig gehört oder gelesen. Man stellt sich etwas vor und assoziiert es mit den Vorstellungen der verwandten Begriffe, welche bereits im menschlichen Gehirn hinterlegt sind. Der Begriff Sozialwesen wird im Englischen mit Wellfare übersetzt. Ein weiteres Indiz, dass die naheliegende Übersetzung social zu sozial nicht richtig ist. Aus all diesen Gründen bin ich überzeugt, dass Soziale Medien die komplett falsche Übersetzung für Social Media ist. Warum auch müssen wir für Social Media eine deutsche Übersetzung haben? Social Media heisst in Neudeutsch ganz einfach Social Media! Basta!

Für Computer haben wir auch keine Übersetzung benötigt wie übrigens für viele andere Begriffe auch nicht. Der Internet Browser heisst auch in Deutsch auch einfach Browser und nicht Internet-Durchstöberer. Kindergarten und Rucksack hat den Sprung von der deutschen Sprache in die englische gemacht. Bleiben wir doch einfach bei Social Media und lassen den Begriff Soziale Medien hinter uns, welcher nur falsche Assoziationen hervorruft und ein falsches Bild widerspiegelt.
Eine Randnotiz: Es gibt immer wieder Begriffe, welche falsch ins Deutsche übersetzt oder 1 zu 1 übernommen werden. „Public Viewing“ wird hierzulande seit einigen Jahren im Rahmen von sportlichen Grossanlässen verwendet. Nun, Public Viewing bedeutet im Englischen den Akt des Leichen Beschauens.

PS: Liest man die Definition von sozial auf Wikipedia, wäre Soziale Median gar nicht so schlecht. Jedoch bin ich weiterhin fest überzeugt, dass diese Definition bei den wenigsten Menschen in den Köpfen so gespeichert ist.

Eine Social Media Policy die Spass macht!

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Papier ist geduldig und kann lange warten bis es gelesen wird. Ein sehr gelungenes Beispiel habe ich in Australien gefunden, genauer gesagt beim Department of Justice des Staates Victoria. Mir persönlich gefällt das Video sehr gut. In nur 4 Minuten und 20 Sekunden werden die wichtigsten Punkte, welche beachtet werden müssen gut und verständlich vermittelt. Ich muss mich korrigieren. Ich finde das Video sogar absolute Spitze! Da wurde ein super Job gemacht und dies von einem Justizdepartement! Auch die Social Media Policy selbst finde ich sehr gut! Ein Beweis, dass auch in einem sehr heiklen Betätigungsfeld nicht eine 100 seitiges Dokument erstellt werden muss. Oft sind die wichtigsten Dinge bereits in anderen Policies geregelt und auf diese muss nur verwiesen werden.

WhoWorks.at – chrome extension für linkedin

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chrome / networking / selected

eher als gedacht schreibe ich was zum thema networking. am wochenende bin ich über whoworks.at gestolpert, eine kleine chrome extension welche durchaus für gewisse menschen ihren nutzen haben wird. Besonders für leute in der aquise welche oft firmen recherchieren müssen. beim besuch einer firmenhomepage, muss nur kurz oben rechts das icon angeclickt werden und schon zeigt es einem eine auswahl von linkedin profilen an. dies sind alles profile von personen welche bei der virtuell besuchten firma arbeiten und ein linkedin profil besitzen. whoworks.at ist sicher nichts weltbewegendes, erleichtert aber durchaus das recherchieren von potentiellen ansprechpartnern bei firmen. soweit ich mitbekommen habe ist die extension noch nicht lange erhältlich und wird hoffentlich in zukunft noch ein wenig ausgebaut. am besten probierst due es gleich selber: whoworks.at chrome extension

 

7 hilfreiche twitter tools!

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monitoring / selected / tool / twitter

auf oneforty.com habe ich einen beitrag gelesen, in welchem 6 hilfreiche twitter tools vorgestellt werden, welche einem das twitter-leben erleichtern sollen.

da ich immer wieder gefragt werde was ich für tools verwende, nutze ich diese steilvorlage und stelle alle 6 kurz vor. ergänzt werden die sechs tools durch mentionnotifier. die meisten twitter tools, welche ich hier vorstelle, automatisieren oder erleichtern einem die arbeit im twitteralltag.

ich beginne mit dem twitter tool, welches im beitrag von oneforty.com nicht aufgeführt ist:

  • MentionNotifier – eines der wichtigsten tools im arbeitsalltag mit twitter! mit diesem tool wird bei einer @mention eine email bequem in deine mailbox gesendet. dieser dienst nimmt einem das aktive monitoring ab und @mentions können zeitgerecht beantwortet werden. dieser dienst funktioniert auch mit #begriffen.
  • tweetalarm – bei diesem dienst kann die suche auf key-words automatisiert werden. auch hier steht wieder die praktische email-alarmierung im vordergrund, welche einem von einem aktiven monitoring befreit.
  • tweriod – hast du dich auch schon gefragt, welches die beste zeit zum twittern ist für dich oder deine firma? tweriod liefert dir die antwort. die analyse dauert eine weile, dafür kriegt ihr die resultate grafisch übersichtlich dargestellt.
  • proxlet – proxlet hat mir die befreiung von allen 4square tweets beschert! ein wirklich cleveres tool, dass auf der twitter app auf dem iphone, zwei android apps, tweetdeck und diversen anderen apps auf dem desktop funktioniert. gewisse user auf mute stellen oder bots muten und andere ähnliche funktionen. probiert es aus.
  • twileshare – dieses twitter tool habe ich noch nie verwendet. bin aber sicher das die eine oder der andere sicher schon einmal froh gewesen wären, um per twitter ein file sharen zu können. leider noch in beta und noch nicht frei zugänglich.
  • ManageFlitter – in der gratis version bietet dieser dienst genau das richtige um einen frühlingsputz bei deinem twitter-konto durchzuführen. accounts welche schon lange in einem ewigen winterschlaf dösen werden gnadenlos entlarvt. bequem kann diesen entfollowed werden. es gibt auch eine premium funktion, welche alle nötigen funktionen bietet für ein komplettes follower managment.
  • TweentyFeet – ein ganz junges kind auf dem markt. tweentyfeed erfasst die wichtigsten werte des accounts und stellt diese grafisch übersichtlich dar. wer sich für tracking interessiert, sollte sich tweentyfeed unbedingt genauer anschauen. es bietet noch viel mehr, wie zum beispiel facebook-pages tracking und dies zu einem interessanten pricingmodell für den kleinen geldbeutel.

generell möchte ich darauf hinweisen, dass professionell betriebene accounts unbedingt 2-3 täglich manuell überprüft werden müssen. gerade eben, als die amazon-cloud ins stottern kam, hat der dienst von hyperalerts komplett versagt. dies ist bei solchen tools immer möglich und entbindet einem nicht vor einer manuellen überprüfung der accounts.

schaut euch die dienste an. sie bieten meistens viel mehr als ich oben beschrieben habe oder klickt unten auf den link um eine ausführlicheren bericht in englisch zu lesen.

gibt es ein tool das ich vergessen habe und unbedingt auch aufgeführt werden sollte? schreib es doch bitte unten in die kommentare. merci.

 

// via oneforty.com //

 

25. april ist der namenstag von markus

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salmagundi

heute habe ich namenstag und kusito ist eine abwandlung von markus. also hat auch mein blog irgendwie namenstag. wiki sagt: Markus leitet sich ab vom häufigen lateinischen Vornamen Marcus (aus *mart-kos, „dem römischen Kriegsgott Mars geweiht“). Ursprünglich bezeichnete er wohl meist Personen, die im Monat März geboren waren; dieser Monat hat seinen Namen vom Kriegsgott Mars.

// via wikipedia.org //

rockmelt – all in one app for the iphone

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app / iphone / selected

rockmelt hat gestern eine rockmelt iphone app ihres social network browsers veröffentlicht. zu hause benutze ich am desktop rockmelt selten bis nie. die mobil version interessiert mich jedoch, weil ich schon lange eine app suche aus der ich mehrere accounts und plattformen übersichtlich bedienen kann. eines der interessantesten features ist, dass die mobil app die einstellungen von der desktopversion übernimmt. beim erstmaligen start von unterwegs, läuft dies harzig und braucht viel geduld. im moment ist die app zu schlank geraten. leider können nur links gekürzt werden und eine optionale ortsangabe steht zur verfügung. wer bilder einbetten will guckt ins leere. jedoch hat es einige features, welche mich hoffen lassen. rockmelt bietet eine gute vorschau, sobald man einen beitrag oder tweet angeklickt hat. auch die integration von fremden newsfeeds finde ich gut und praktisch. mit einigen standartfeatures mehr, könnte rockmelt durchaus eine alternative für die zukunft werden.

via thenextweb.com